Weiterer Fall von Polizeigewalt auf YouTube-Video erkennbar

Nach den gemeinsamen Veröffentlichungen der Fanhilfen aus Karlsruhe und Münster über die Verletzungen des Balljungen konnte offenbar ein tatverdächtiger Beamter ermittelt werden. Das ist weniger dem Ermittlungseifer der Polizei, als vielmehr der konsequenten Nachverfolgung der Münsteraner Fanhilfe zu verdanken. Diese äußert sich dazu in einer Stellungnahme: „Uns liegen nun Erkenntnisse vor, die die öffentliche Darstellung der Polizei unglaubhaft erscheinen lassen: Bereits im Krankenhaus wurde der Balljunge von der Kripo aufgesucht. Er sagte aus, dass er von einem Polizisten geschlagen wurde. Im weiteren Verlauf folgte ein Gesprächsangebot seitens der Polizei und des tätlich gewordenen Polizeibeamten an das Opfer (Antenne Münster inkl. Audiobeiträge, 14.05.2019). Die Polizei wusste frühzeitig um den Tathergang. Warum wurde trotzdem die Unterstellung gegenüber den KSC-Fans so lange und trotz konkreter Nachfragen durch Medienvertreter aufrecht erhalten?“ (http://www.fanhilfe.ms/polizeigewalt-gegen-balljungen-kritik-an-der-polizeilichen-oeffentlichkeitsarbeit) Auch wenn nun der Angriff des Polizisten in den Medien und von Seiten des SC Preußen Münster scharf kritisiert wird, bleibt der […]

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Infoveranstaltung zu den Verschärfungen der Polizeigesetze #NoPolGBW

Bereits Ende 2017 wurde in Baden-Württemberg eine der schärfsten Polizeigesetzes-Novellen der Bundesrepublik verabschiedet – was damals von der Öffentlichkeit leider weitestgehend unbeachtet blieb.Durch diese Verschärfung wurde unter anderem auch der sogenannte Staatstrojaner (zum Beispiel zum Mitlesen von Nachrichten aus Messengerdiensten wie WhatsApp) legalisiert, wogegen die Gesellschaft für Freiheitsrechte gemeinsam mit dem Chaos Computer Club Stuttgart Verfassungsbeschwerde eingelegt hat.Diese Verfassungsbeschwerde unterstützen wir finanziell mit einer Spende in Höhe von 250 € (https://freiheitsrechte.org/gemeinsam-gegen-den-staatstrojaner-in-polizeigesetzen/). Auch ihr könnt die Verfassungsbeschwerde mit eurer Spende unterstützen! Obwohl die Kriminalitätsstatistiken rückläufig sind (https://de.statista.com/statistik/daten/studie/197/umfrage/straftaten-in-deutschland-seit-1997/), arbeiten Polizeigewerkschafter, Law-and-Order-Politiker und diverse Medien durch ihre öffentlichen Äußerungen und Berichterstattung weiter daran, dass die gefühlte Unsicherheit in der Bevölkerung immer weiter ansteigt.Diese gefühlte Unsicherheit ist der Nährboden, um weitere Grund- und Freiheitsrechte abzubauen und Gesetzesverschärfungen vorzunehmen. Innenminister Strobl plant nun eine weitere Verschärfung des Polizeigesetzes BW, welche Presseberichten (SWR, StZ) zufolge beispielsweise die Präventivhaft für sogenannte Gefährder für bis zu 3 Monate […]

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YouTube-Videos dokumentieren Polizeigewalt beim Spiel SC Preußen Münster gegen den Karlsruher SC

Im Nachgang der Drittliga-Begegnung zwischen dem SC Preußen Münster und dem Karlsruher Sport-Club berichteten verschiedene Medien über Verletzungen eines Balljungen, die dieser im Zusammenhang mit dem Platzsturm der KSC-Fans davongetragen haben soll. In der Meldung der Münsteraner Polizei (https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/11187/4267720) heißt es dazu: „Nachdem der Aufstieg des Sportclubs aus Karlsruhe feststand, betraten mehrere hundert Anhänger der Baden [sic!] den Rasen und feierten ihre Mannschaft. In diesem Zusammenhang wurde ein 13-jähriger Balljunge leichtverletzt und musste im Krankenhaus behandelt werden. Die genaue Ursache für die Verletzung muss noch geklärt werden.“ Auch wenn KSC-Fans nicht explizit als Täter genannt werden, suggeriert der Polizeibericht eine Tatbeteiligung oder zumindest Begünstigung durch Karlsruher Zuschauer. Unterstützt wird diese Einschätzung durch den Online-Bericht der Westfälischen Nachrichten vom 13. Mai 2019 (https://wn.de/Muenster/3776508-Platzsturm-im-Preussen-Stadion-Verletzter-Balljunge-Polizei-ermittelt), in dem es ergänzend zur Polizeimeldung heißt: „Vermeintliche Augenzeugen behaupteten im Internet auf Facebook, dass ein Polizeibeamter den Jungen verletzt haben soll. Die Polizei teilte mit, dass ihnen […]

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