Polizei im Fanblock

Kurz nach Anpfiff der Drittliga-Begegnung zwischen dem Karlsruher Sport-Club und dem SV Meppen versammelte sich eine Einheit Bereitschaftspolizisten im „L-Block“ des Wildparkstadions – der Heimat der aktiven Fanszene. Einen Grund für den Einsatz wollten die Beamten auf Nachfrage der Fanhilfe vor Ort nicht nennen. Der Fanbeauftragte und die Sozialarbeiter des Fanprojektes schalteten sich ein und erreichten nach kurzer Diskussion den Abzug der Polizisten. Im Nachgang konnte aufgeklärt werden, dass es sich um eine auswärtige Einheit handelte, die den Stadionplan falsch herum gehalten hatte und daher versehentlich in den Fanblock gelangte, statt in den Pufferblock neben dem Gästeblock. Wir fordern die zuständige Polizeiführung auf, in Zukunft die eingesetzten Polizisten über die sensiblen Bereiche des Stadions aufzuklären und eventuell den Einsatzbereich direkt vor Ort zu besprechen, um derartige Versehen für die Zukunft auszuschließen.

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Überarbeitete Einlasskontrollen beim VfL Osnabrück

Nachdem wir die Einlasssituation bei unserem Spiel an der Bremer Brücke öffentlich kritisiert haben, hat der dortige Sicherheitsbeauftragte die Einlasskontrollen schon zum Spiel gegen den SV Meppen angepasst. Gästefans müssen am Eingang des Stadions nun lediglich ihre Jacken öffnen und eventuell die Mütze abnehmen. Kontrollen bis auf die nackte Haut, wie sie noch beim Nachholspiel des KSC stattfanden, wird es somit nicht mehr geben. Zu dem kritisierten Spontan-Verbot der Multifunktionstücher heißt es: „Schlauchschals… sind zwar eine gute, warme Alternative zum normalen (Fan-) Schal. Allerdings haben wir in der Vergangenheit durch den Missbrauch der Schals zur Vermummung zu viele schlechte Erfahrungen gemacht und beschlossen, diese Schals nicht weiter zu genehmigen“. Damit wurde immerhin unserer Bitte nach Transparenz entsprochen.

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Einlasskontrollen in Osnabrück

15Beim gestrigen Nachholspiel in Osnabrück ereigneten sich bei den Einlasskontrollen verschiedene Vorfälle, die wir nicht unkommentiert lassen wollen. Wie zu erwarten, trafen die meisten der 500 Gästefans erst knapp vor dem Anpfiff, am über 450 Kilometer entfernten Stadion, an der Bremer Brücke ein. Vor dem Einlass des Gästeblocks waren zwei unterschiedliche Stationen für die Einlasskontrollen aufgebaut. In der ersten Station wurden die Besucher kontrolliert, wie man es auch von anderen Stadien kennt, mit Taschenkontrollen und Abtasten der Kleidung. Einige Fans wurden jedoch zur zweiten Station geschickt, die mittels eines Sichtschutzes abgetrennt war. Hier fanden intensivere Kontrollen statt, die auch das Hochziehen der Oberbekleidung bei Temperaturen um den Gefrierpunkt beinhaltete. Die Auswahl der Personen, für die Extrakontrolle, fand durch den Ordnungsdienst statt. Auf Nachfrage nach welchen Kriterien dies geschehe, gaben die Mitarbeiter an, „verdächtig aussehende Personen“ herauszufiltern. Mit dem Eintreffen der aktiven Fanszene stieg die Anzahl der „Verdächtigen“ schlagartig, sodass viele […]

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